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Als '''Sonnenuntergang''' wird das Verschwinden der unter dem bezeichnet wie auch der ihres im täglichen sowie die als solche mit all ihren Phänomenen. Auf den Sonnenuntergang folgen die je nach unterschiedlich langen Phasen der . Mit dem Sonnenuntergang endet der . In einigen Kulturen ? beispielsweise bei den alten , im , und ? ist damit das Tagesende markiert, wonach der folgende Tag beginnt. In der heute international üblichen Kalenderregelung dagegen fällt der Beginn eines auf (00:00 Uhr).

Astronomische Phänomenologie

Die Bezeichnung ''Sonnenuntergang'' ist ein überkommener Ausdruck, der auf ein .

Der Untergang gehört mit Sonnenaufgang, berücksichtigt werden.

Die scheinbare Sonnengröße variiert zwischen 31?28? (n, n) zu Anfang Juli und 32?32? zu Anfang Januar, damit ergibt sich eine Varianz von ungefähr ± 1,7 % im Jahresverlauf. Der mittlere scheinbare Durchmesser der Sonne beträgt 31?59,3? oder etwa 0,53°.

Aufgrund der Krümmung der Lichtstrahlen (Strahlenbrechung und ) in der erscheint die bei Sonnenauf- und untergang um etwa 0,6° höher und leicht abgeflacht. Nah am Horizont wirkt sie durch eine optische Täuschung größer als im .

Wahrer und scheinbarer Sonnenuntergang

Der ''wahre'' Sonnenuntergang ist der Moment, an dem der obere Rand der Sonnenscheibe den wahren Horizont unterschreitet. Der wahre Horizont, auch als geozentrische Horizontalebene bekannt, ist die senkrecht zum Lot des Beobachters stehende, durch den Erdmittelpunkt verlaufende Ebene.(Fotomontage) Andes Mountains as seen from Gemini 7 - GPN-2000-001067.jpg|Sonnenuntergang auf der Erde aus dem Weltraum aufgenommen<br />(untere linke Bildecke) MarsSunset.jpg|Sonnenuntergang auf dem , aufgenommen von der<br />Raumsonde
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Himmelsfärbung

Je nach kann das Sinken der Sonne mit einem beeindruckenden Farbenspiel verbunden sein, das manchmal nicht nur im erstrahlt, sondern auch gelbe, violette oder gar grüne Farbtöne aufweist. Die Farbveränderung wird durch die verursacht. Die wirkt hierbei mit schwebenden Partikeln, den en in der als diffus streuendes Medium. Der blaue Lichtanteil der sinkenden Sonnenscheibe wird stärker gestreut, so dass in Relation ein höherer Anteil roten Lichtes den Beobachter erreicht.

Bei äußerst klaren Sichtbedingungen kann ein grüner Schein oder sogar ein zu beobachten sein, der bei bestimmten Temperaturschichtungen durch einen sehr geringfügigen Prismeneffekt der Atmosphäre verursacht wird: Die gelbrote Sonnenscheibe verschwindet unter den Horizont, wodurch am oberen Rand der (fast) verschwundenen Sonne kurz ein grün(blau)er Saum aufzublitzen scheint.

Weblinks

  • (Formeln) (englisch)

Einzelnachweise